Freiheit – Ethik – Religion: Deutsch-russische Wechselwirkungen in der  Philosophie der Moderne
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Nina Dmitrieva

(Moskau/Kaliningrad) ist Professorin für Philosophie am Seminar für Philosophie der Moskauer Staatlichen Pädagogische Universität. Sie ist Wissenschaftliche Direktorin des Forschungsinstituts Academia Kantiana an der Baltischen Föderalen Immanuel-Kant-Universität (IKBFU), Kaliningrad. Studium der Geschichte und Philosophie in Moskau. Promotion 2001, Habilitation 2007. SS 2017 DAAD-Gastprofessur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Zahlreiche Drittmittelprojekte und Publikationen zum Russischen und Deutschen Neukantianismus, zur Geschichte der russischen Philosophie, zur klassischen deutschen Philosophie, zur Geschichte der Intellektuellen und Intelligentsia. Chefredakteurin der Zeitschrift “Kantovsky Sbornik / Kantian Journal” (Kaliningrad).

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Sasa Josifović

(Universität Köln) ist Privatdozent für Philosophie an der Universität zu Köln. Er forscht überwiegend im Bereich der Klassischen Deutschen Philosophie, in erster Linie Kant, Fichte, Schelling und Hegel. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ethik, Theorie der Freiheit, Handlungstheorie, Ästhetik, Naturphilosophie, Philosophie des Bewusstseins und Selbstbewusstseins sowie transzendentale und spekulative Logik.nach oben

Alexei Nikolaevič Krouglov

(MOskau) ist Professor am Lehrstuhl der Geschichte der Philosophie, philosophische Fakultät der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften, Moskau. Studium der Philosophie und der Geschichte an der Moskauer Lomonosov-Universität, an den Universitäten Tver’, Eichstätt und Kiel. 1999 Promotion im Institut für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau 2005 Habilitation an der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften 2007 Gastprofessor an der Universität Luxemburg 2015-1016, 2018 Gastprofessor an der Universität Trier.nach oben

Nelly Vasilievna Motroshilova

(Moskau) ist "Chief Research Fellow" an  der Abteilung für Geschichte der westlichen Philosophie am Institut für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften, deren Leitung sie zuvor innehatte. Sie ist Hauptherausgeberin des "History of Philosophy Yearbook" und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats u.a. der Deutschen Zeitschrift für Philosophie (Berlin) und der Studia Spinozana (Würzburg). Sie erhielt viele Auszeichnungen, darunter den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland «Bundesverdienstkreuz am Band» (2005) sowie den Humboldt Research Award der Alexander von Humboldt-Stiftung (1994). Zahlreiche veröffentlichungen zu Husserl und der klassischen deutschen Philosophie. Herausgabe der zweisprachigen deutsch-russischen Kant-Ausgabe in 5 Bänden. nach oben

Jörg Noller

(Ludwig-Maximilians-Universität München) studierte an den Universitäten Tübingen und München Philosophie, neuere deutsche Literatur und neuere und neueste Geschichte. Von 2011-2012 war er Gastforscher an den Universitäten Notre Dame/USA (bei Prof. Karl Ameriks) und an der University of Chicago (bei Prof. Robert Pippin). 2014 Promotion über das Freiheitsproblem nach Kant. Seit 2015 Habilitation über das Thema "personale Lebensformen". 2018 Gastforscher an der University of Pittsburgh auf Einladung von Prof. Nicholas Rescher.nach oben

Ekaterina Poljakova

(Greifswald) ist seit 2011 Privatdozentin am Institut für Philosophie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Seit 2015 ist sie außerordentliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften (Moskau). Sie promovierte zum Doktor der Philologie mit der Dissertation Poetik des Dramas und Ästhetik des Theaters im Roman (Der Idiot und Anna Karenina). 2011 Habilitation im Fach Philosophie, an der Philosophischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Thema der Habilitationsschrift: Differente Plausibilitäten. Kritik einer Moral aus Vernunft in deutsch-russischen Reflexionen (publiziert bei De Gruyter, 2013).nach oben

Julia Sineokaya

(Moskau) ist Leiterin der Abteilung für Geschichte der westlichen Philosophie am Institut für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften. Sie promovierte über die Rezeption von Nietzsches Philosophie im Russland der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Sie ist im wissenschaftlichen Beirat zahlreicher philosophischer Zeitschriften Ihre Forschungsinteresse betreffen die Wechselwirkungen zwischen russischem Gedankengut und der westlichen Philosophie sowie theoretische und methodologische Probleme der Geschichte der Philosophie und Nietzsches Philosophie. Sie habilitierte 2009 zum Thema "Philosophie Nietzsches und russische geistige Erfahrung vom Ende des 19. bis Anfang des 21.Jahrhunderts". Ab 2016 ist sie stellvertretende Direktorin des Instituts für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften und ab 2015 ist sie Professor der RAW.nach oben

Irina Spiegel

(München) hat Philosophie, Russistik und Logik studiert. Sie promovierte zu Urteilskraft bei Hannah Arendt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind philosophische Anthropologie undpolitische Philosophie. Zur Zeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Philosophie der LMU München.nach oben

Irina Wutsdorff

(Tübingen) studierte Slavistik, Neuere deutsche Literatur, Politologie und osteuropäische Geschichte an der Freien Universität Berlin sowie an der Karls-Universität in Prag. Promotion 2002 an der Universität Potsdam mit einer Dissertation zum Thema „Bachtin und der Prager Strukturalismus. Modelle poetischer Offenheit am Beispiel der tschechischen Avantgarde“ (2006). Habilitationsschrift zur Interaktion von Literatur und Philosophie in der russischen Kultur (2009–2011 gefördert von der DFG). SoSe 2011-SoSe 2017 Inhaberin der Juniorprofessur (ohne tenure) für Transkulturelle Ostmitteleuropastudien an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. 2016 Habilitation mit Venia legendi in Slavischer Literatur- und Kulturwissenschaft und Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft. März 2018 Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin.